Willy




Willy





Das_Internet_Bild Willy kam etwa einen Monat nach dem Tode unseres Dackels zu uns. Allein schon die Art wie unser neuer Familienhund ausgesucht wurde spricht Bände.
Ich wollte unbedingt wieder einen Hund haben, meine Grosseltern + Mutter auf keinen Fall wieder einen Dackel und mein Vater einen Dackel oder gar keinen Hund. Irgendwann einigten wir uns nachdem Lucas-Terrier, Beagle und Islandhund ausgeschieden waren dann endlich auf einen Jack-Russel. Dieser sollte ja als aktueller Modehund schnell zu bekommen sein aber dem war nicht so. Unsere Versuche an den Nahe gelegenen Tierheimen scheiterten in dem ersten daran, dass es keinen passenden Hund für uns gab und an dem zweiten an einer verschlossenen Türe. Nun wurden zwei meiner Arbeitskollegen interviewt die immer mal wieder Jacky-Welpen hatten aber auch dort waren bereits alle Hunde vergeben.
Jetzt folgte der obligatorische Blick ins Internet und dort war er dann unser Willy. Meine Grossmutter erblickte auf meinem Notebook mit dem ich gerade in einem Anzeigeportal für Hunde unterwegs war "unseren Hund". Also wurde meine Mutter zur Beratung hinzugezogen und nach einem Telefonat mit den Besitzern vereinbart den 10 Wochen alten Welpen abzuholen.
Der Hund lebte in einer kleinen Familie, der Wurf war wohl nicht beabsichtigt und keiner der jungen Hunde hatte einen Namen, um die kleine Tochter der Besitzer nicht zu sehr an die Tiere zu binden. Mein Vater entschied also, dass unser neues Familienmitglied Willy heissen sollte und nach einigen Stunden gegenseitigen Beschnupperns fuhren wir vier (Mutter, Vater, Willy und ich) dann nach hause. Hier angekommen wurde der Hund sofort von Oma in Empfang genommen.
Als junger Hund besuchte Willy mit meinem Vater die Hundeschule. Inzwischen hat sich der kleine Kerl perfekt in die Familie integriert. Er hat viele kleine Kunsstücke gelern, wie das Apportieren von Schuhen und sämtlichen seiner Spielzeuge auf Kommando. Hin und Wieder wird mal eine Maus gefangen. Seine ungewöhnlichste Eigenschaft ist wohl, dass dieser Hund glaubt keine Wurst fressen zu können bekommt er eine Wurst bringt er diese sofort zu einem von uns und sieht uns mit grossen braunen Augen an, bis jemand diese Wurst für ihn in kleine Stücken schneidet.
Inzwischen sind Willy und sein Herrchen unzertrennlich. Beide lieben es im Wald spazieren zu gehen und ihre Hühner zu versorgen. Der kleine Kerl lässt sein Herrchen keine Minute aus den Augen, es sei denn dieser ist beim Fussball.
8 Jahre sind nun vergangen, seit Willy bei uns eingezogen ist, seit dem bereichert der kleine Hund unseren Familienalltag jeden Tag auf|s Neue.
Willy
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